Geld & Wäsche

Das Phänomen und die Erscheinungsformen der Geldwäsche sind äusserst facettenreich - ihre Grenzen liegen allein in der Kreativität. Bargeld kann weiter gegeben werden, ohne dabei irgendwelche Spuren zu hinterlassen. Der elektronische Transfer von Beträgen, der zwar in Sekundenschnelle und weltweit erfolgt, bringt den Nachteil der "Papierspur". Doch ist aus Gründen des Datenschutzes die Kontrolle der elektronisch verarbeiteten Daten nicht ohne Probleme möglich. Ermittlungsbehörden stehen vor der Aufgabe, dass Salden auf Kontoauszügen nicht wirklich fassbar sind und dass sie somit keinesfalls direkte Beschlagnahmungen vornehmen können. Transfers von Finanzinstitutionen unterliegen verschiedenen Aufzeichnungspflichten und Regelungen zur Weitergabe von Angaben. Doch ist erst ein Netzwerk zur Verschiebung von Geldern aufgebaut, können die unterschiedlichen Überwachungsbestimmungen durchaus umgangen werden. Eine spannende und gute Darstellung findet sich im Buch "Geld & Wäsche" von Thomas Benesch / Karina Neumeister erschienen 2006 im Peter Lang Verlag


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